Rübezahl

Was? Warum?
Streckenbeschreibung 2026

Was? Warum?

Rübezahl soll der neue 1200km Brevet ab Berlin werden. Die Idee ist, von Berlin aus mal wieder einen „Super-Brevet“ anzubieten, bei dem man ein paar neue Landstriche kennenlernt und auch mal ein paar Höhenmeter mitnehmen kann. Viele „alte Hasen“ erinnern sich gern an Berlin-Wien-Berlin zurück, alle Strapazen sind längst vergessen oder verklärt worden. Auch sonst bin ich sehr gern in Tschechien und Polen unterwegs, sei es zum wandern, campen, Marktplätze angucken, Rad fahren oder zum Knödel essen. Da lag die Idee nahe, „was richtig langes“ Richtung Südosten zu planen.

Das Wichtigste, einen Namen und ein Logo gibt es auch schon 🙂

Oft, wenn ich in Tschechien bin, denke ich: „Hier müsste man auch mal einen Brevet durchfahren…“. Das Planen macht ja im Winter besonders viel Spaß, wenn man stundenlang am PC auf Karten und Trackvarianten starrt und sich die Strecke nach Bedarf verklären und träumen kann. Gravel sieht ja auf Fotos sooo romantisch aus, und Berge machen auch immer Spaß… So ist 2024 die erste Version der Rübezahlstrecke entstanden.

Durch die Lausitz schnell nach Polen und dann immer Richtung Südosten durch Isergebirge, Riesengebirge, Adlergebirge und am südöstlichsten Punkt durch das Altvatergebirge. Und dann südlich im Uhrzeigersinn halbwegs flach zurück nach Berlin. So war und ist der Plan. Aber in der Realität sieht es eben doch nicht alles so aus, wie man es sich vor dem PC vorstellt. Falk war so naiv, mit mir einen ersten Streckentest zu machen. Er redet zwar noch mit mir, aber es wurde nochmal deutlich umgeplant, weil es in Bezug auf Autoverkehr und Straßenqualität noch erhebliches Optimierungspotential gab. Das ist jetzt der aktualisierte, vorläufige Track.

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Um es vorwegzunehmen, nervigen Autoverkehr wird es sicher zu bestimmten Uhrzeiten, auf bestimmten Abschnitten immer noch geben, auch die Straßenqualität ist nicht immer mit bayrischem Asphalt zu vergleichen. Aber das wird wett gemacht durch jede Menge Highligts am Wegesrand, schöne Ortschaften, tolle Landschaften und spektakulären Panoramen. Und ja, es wird hügelig und das nervt auch hin und wieder mal. Aber meistens ist es wunderschön!

Streckenbeschreibung 2026

1. Amstel House → Lübben (km 104)

Gestartet wird am Nachmittag am Amstel House. Zügig verlässt man die Stadt über das Tempelhofer Feld und fährt am Flughafen BER vorbei in Richtung Mittenwalde, Groß Köris und Halbe. Je näher man dem Spreewald kommt, desto ruhiger wird es. Ab Schlepzig taucht man in das UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald mit seinen Fließen, Holzbrücken und Kahnfährhäfen ein. Nach gut 100 km erreicht man Lübben, wo an der TOTAL-Tankstelle die erste Kontrolle vorgesehen ist.


2. Lübben → Bärwalder See (km 203)

Hinter Lübben führen autofreie Radwege entlang kleiner Gräben und durch Wiesen weiter durch den Spreewald bis nach Burg. Danach geht es auf einsamen Wegen durch die typischen Kiefernwälder der Niederlausitz bis an den Stadtrand von Cottbus. Die Einfahrt erfolgt entlang eines Grabens am Rande eines Wohngebietes. An der JET-Tankstelle – alternativ an der nahegelegenen 24-h-AGIP – kann man sich noch einmal für die Nacht versorgen.

Anschließend folgt man dem Spreeradweg entlang der Talsperre Spremberg, einem der größten Stauseen Brandenburgs. Im Dunkeln zwar nicht zum Rasen geeignet, aber trotzdem gut zu fahren. In Spremberg gibt es bei Shell (24h, nette Verkäuferin) wieder die Chance, sich mit Kaffee, etc. zu stärken. Kurz darauf passiert man östlich den Truppenübungsplatz Oberlausitz und rollt zehn Kilometer schnurgerade durch die Lausitz, bis die Dampfwolken des Kraftwerks Boxberg in Sicht kommen.

Wenn man auf der absolut leeren Straße statt auf dem Radweg fährt, verpasst man leicht den Abzweig (km194) nach rechts Richtung Sprey. Ist aber nicht so schlimm, auf der Straße fährt man einen 500m-Extra-Bogen.

Die Infotafeln zum Thema Wolf in der Lausitz sollten hier nicht beunruhigen, nur eine Panne will man hier nicht haben 😊. Bald kommt man ans Ufer des Bärwalder Sees, hier am Steg/ Infotafel/Badestrand (km203) ist die 2. Kontrolle zu loggen (Stempel dürfte schwierig werden) und die Aussicht auf die Kühltürme zu genießen.


3. Bärwalder See → Grenze CZ–PL (km 284)

Weiter geht es durch die Nacht bis Niesky und anschließend ein Stück über die B115. Tagsüber ist die sehr verkehrsreich, aber nachts ist es in Ordnung und man kommt gut voran. In Görlitz verlässt man Deutschland über die Brücke der Freundschaft und erreicht Zgorzelec. Der Asphalt wird nun rauer, und es geht allmählich bergauf in Richtung Isergebirge. In Platerówka gibt es bei km 272 einen DINO-Supermarkt, der um sechs öffnet. Für die meisten sicher zu spät. Zwölf Kilometer später erreicht man bei km 284 die unscheinbare tschechisch-polnische Grenze (Kontrollfoto).


4. Grenze → Hostinné (km 376)

In Hejnice, im Herzen des Isergebirges (Jizerské hory), gibt es neben der beeindruckenden Kirche auch kleinere Lebensmittelläden. Hier kann man dem Track, folgen, oder auf der Hauptstraße bleiben.

Der Track verläuft etwas interessanter parallel zur Hauptstraße über etwas schlechteren Asphalt, auf der Hauptstraße kommt man etwas schneller voran mit ein paar mehr Autos.

Kurz darauf gibt es in Biely Potok auch noch einen Lebensmittelladen. Spätestens hier sollte man gefrühstückt haben, denn jetzt folgt der Anstieg zur Smědava-Baude (ca. 500hm). Dieses einsame Mittelgebirge mit seinen Hochmooren und Fichtenwäldern vermittelt fast skandinavisches Flair.

Die traumhafte Abfahrt führt am Souš-Stausee vorbei bis nach Polubný, wo historische Eisenbahnanlagen zu sehen sind.

Kurz danach fährt man ein längeres Stück parallel zur Jizera (Iser) auf einem schmalen Gravel-Radweg hoch über dem Flusstal – landschaftlich einer der schönsten Abschnitte der gesamten Tour. Im letzten Stück kann es allerdings etwas schotterig werden. Im Hellen ist es aber machbar (mit 28er Reifen getestet).

Wem das nichts ist, oder wer Zeit sparen möchte, kann aber auch gleich auf der Straße 14 diesen Abschnitt umfahren, das stellen wir hier frei. Da es leicht bergab geht, haben wir den Autoverkehr nicht als sehr störend empfunden.

Über Jilemnice gelangt man schließlich nach Hostinné mit seinem prachtvollen historischen Marktplatz. Hier ist ein Kontrollfoto vorgesehen. Stempel und tolle Trinkflaschen gibt es in der Touristeninformation, Verpflegung auch im Penny hinter dem Zentrum. Ein weiteres Highlight in Hostinné ist die tolle Radwegführung mit vielen entsprechenden Schildern, man beachte die Vohrfahrtsregelung 😊



5. Hostinné → Adršpach (km 417)

Von Hostinné fährt man durch das Vorland des Riesengebirges (Krkonoše) Richtung Trutnov. Durch Trutnov kommt man eigentlich ganz geschmeidig auf oft separaten Radwegen, ist auf jeden Fall schöner als die stressige Hauptstraße (hier ist der Track bindend!). Bald nach Trutnov biegt man links ab und es beginnt der Anstieg in den Nationalpark Adršpašské skály (Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt). Am Bahnhof von Adršpach steht bei km 417 die namensgebende Rübezahl-Skulptur für das Kontrollfoto. Bis 19:00 Uhr gibt es hier auch WC und Wasser.

Allerdings ist 4km weiter auf dem Campingplatz Bucnice eine kleine Verpflegungsstelle mit Dusch-und Schlafmöglichkeit geplant (Stand Januar 2026) Daher fällt die Adrspach-Kontrolle gegebenenfalls weg. Der Stand dazu wird rechtzeitig bekannt gegeben. An diesem Campingplatz waren wir so zwischen 16 und 21 Uhr (zur ungefähren Zeitplanung)


6. Adršpach → Mladkov (km 512)

Nach dem Grenzübertritt bei Kudowa-Zdrój erreicht man das polnische Bäderdreieck und später Duszniki-Zdrój. Die meisten werden hier im Dunkeln/ nachts vorbei kommen. Hier gibt es eine 24h-Tanke (Shell) Je nach Tageszeit kann es hier einigen LKW-Verkehr- oder Stau geben. Aber nach 2km verlässt man dieses Stück Straße (8) schon wieder. Danach folgt einer der magischsten Streckenteile: die lange, nahezu autofreie Abfahrt entlang der Divoká Orlice / Dzika Orlica durch das Adlergebirge (Orlické hory). Nach dem höchsten Punkt geht es entlang der Grenze an der Wilden Adler/ Divoká Orlice über feinsten Asphalt leicht bergab durch verlassene Gegenden.

Hier ist mir bei beiden Befahrungen über Stunden kein Auto begegnet. Mit eines der Highlights der Strecke, vor allem zum Morgengrauen im Nebel (ca.km 480). Bei km 499 wechselt man über eine malerische Steinbrücke wieder auf die tschechische Seite.

In Mladkov änder wir den Kurs Richtung Osten, daher ist hier am Obelisken der nächste Fotostopp geplant (Kontrollfoto).


7. Mladkov → Domašov (km 578)

Zunächst fährt man entlang der Tichá Orlice (Stille Adler)auf einem schönen Radweg, bis wir kurz vor Kraliky auf die Straße 43 treffen.

Hier kann man (je nach Tageszeit) selbst entscheiden, Kraliky nördlich zu umfahren (Track), oder entgegen dem Track auf der Hauptstraße zu bleiben und durch den Ort zu fahren. Vielleicht hat man Glück, und bekommt bei der ORLEN-Tanke (5-22 Uhr) einen heißen Kaffee.

Jetzt geht es angenehm abschüssig, entlang der Morava weiter nach Osten, Richtung Altvatergebirge (Hrubý Jeseník), bevor bei Hanušovice der Anstieg ins Altvatergebirgebeginnt. Eventuell sollte man im Ort noch nach Verpflegung Ausschau halten, jetzt wird es für einige Zeit etwas dünn, je nachdem, zu welcher Uhrzeit man hier durchkommt. Immerhin gibt es bei km 557, kurz vor Rejhotice, bevor man links auf die 44 abbiegt, einen Friedhof mit Wasser.

Ins Altvatergebirge

Hier beginnt einer der nennenswerten Anstiege zum Červenohorské sedlo auf der Hauptstraße 44.

Bei beiden Befahrungen in den vergangenen Jahren war der Verkehr aber zumutbar, die Straße hat einen befahrbaren Seitenstreifen. Und wenn es nicht gerade regnet (wie 2025), macht die Abfahrt richtig Spaß, super Asphalt, lange Geraden, Geschwindigkeitsrekord!

Bei km578, wo man kurz vor Domašov rechts abbiegen muss gibt es einen COOP (Lebensmittel), der aber 2025 zu hatte. Aber als Kontrollfotopunkt taugt er allemal.



8. Domašov → Praděd / Großvater (km 606)

Es geht wieder bergauf, noch zwei Zacken sind zu bewältigen, bevor es auf den Praděd, mit 1491m dem höchsten Berg Mährens und Schlesiens. Es folgt der finale Aufstieg (ca. 620hm). Unterwegs kann man sich in der Sabinka-Baude wärmen und stärken. Der autofreie Gipfelanstieg endet am markanten Fernsehturm. Auf dem Praded dient natürlich die (Rübezahl?) Skulptur als Hintergrund für das Beweisfoto. Hier ist Halbzeit, ab jetzt geht es nach Hause!


9. Praděd / Großvater → Šumperk (km 669)

Vom Gipfel des Praděd geht es auf rasanter Abfahrt durch die Hochlagen des Altvatergebirges hinunter nach Rýmařov, wo es mehrere Einkaufsmöglichkeiten gibt. Danach rollt man weiter bergab nach Šumperk. An der rund um die Uhr geöffneten Shell-Tankstelle mit Steckdosen an den Tischen kann man sich aufwärmen, Kaffee trinken und elektronische Geräte laden. Anschließend verlässt man die Stadt sofort wieder Richtung Süden.


10. Šumperk → Ústí nad Orlicí (km 731)

Zwischen Crhov und Cotkytle bleibt es leicht hügelig, was vor allem nachts hilft, wach zu bleiben. Kurz hinter Dolní Heřmanice muss man in einer Rechtskurve darauf achten, dem geradeaus führenden Radweg zu folgen. Dieser schlängelt sich sanft bergab durch einen dichten Wald und zählt zu den stillsten und stimmungsvollsten Passagen der Tour. Über Nepomuky gelangt man anschließend entlang der Bahnstrecke auf Radwegen bis nach Ústí nad Orlicí.

Nördlich des Tracks an der Straße 14 gibt es eine 24h-Tanke (ORLEN), in der man sich etwas aufwärmen kann. Wenn man tagsüber durch den Ort kommt, gibt es rund um den schönen Marktplatz einige Verpflegungsmöglichkeiten, zum Beispiel im Imbiss „Dostál“. Der hat ab 5 Uhr auf und hat ein WC und man kann im Warmen sitzen und Tschechische belegte Brote oder Suppe essen, sehr zu empfehlen. Auf dem schönen Marktplatz nicht vergessen, ein Kontrollfoto zu machen!


11. Ústí nad Orlicí → Hradec Králové (km 792)

Flach und entspannt folgt man der Tichá Orlice flussabwärts über Brandýs nad Orlicí, Choceň und Borohrádek. Danach führen lange, ruhige Waldstraßen weiter nach Westen. Der Stadteingang von Hradec Králové erfolgt durch ein ausgedehntes Naherholungsgebiet mit vielen Joggern und Spaziergängern. Um die großen Zufahrtsstraßen zu vermeiden, biegt man kurz vor dem Zentrum auf einen schmalen Gravelpfad am Ufer der Orlice ab und gelangt direkt ins Herz der Stadt. Sollte man nachts ankommen, gibt es auch hier 24h-Tankstellen etwas abseits vom Track. Tagsüber gibt es aber im Zentrum definitiv schönere Versorgungsmöglichkeiten. Stadtauswärts könnte es, je nach Tageszeit, für 2km etwas verkehrsreicher werden, aber kurz hinter den Bahngleisen biegt man schon wieder auf ruhigere Straßen ab.


12. Hradec Králové → Mladějov (km 859)

Hinter Hradec Králové bleibt die Strecke zunächst flach bis in die historische Stadt Jičín, deren Marktplatz zu einer längeren Pause einlädt. Auch hier sollte man kuz den Blick heben und das wunderschöne Zentrum bewundern.

Damit man nicht über die Hauptstraße 16 abkürzt, muss am kleinen Bahnhof Mladějov ein Kontrollfoto gemacht werden. Aber wer will schon die „Prachthöhenmeter“ in den Prachovské skály und die bezaubernde Burg Kost verpassen? Der Abschnitt zwischen Jicin und Knezmost ist wirklich eines der Highlights der Tour.

Podkost

13. Mladějov → Krumhermsdorf (km 989)

Kurz hinter Mnichovo Hradiště biegt man links auf einen Radweg ab. Der Straßenbelag ist hier für einige Kilometer zugegebenermaßen sehr abwechslungsreich. Teilweise Asphalt, teils in Auflösung befindlicher Belag. Aber die Einsamkeit und die Natur machen das wieder wett. Unterwegs muss ein Wildtor geöffnet und wieder geschlossen werden, und mitten im Nirgendwo wartet bei Mimoň ein legendärer Bierzapfautomat! Man kann zwischen Bier, Brause und alkfreiem Radler wählen, zahlt mit EC-Karte und zapft sich sein Kaltgetränk. Über Nový Bor geht es anschließend durch das Lausitzer Gebirge. In Krásná Lípa passiert man den letzten größeren Ort auf tschechischer Seite, bevor es über Sebnitz zurück nach Deutschland und nach Krumhermsdorf geht, wo am Ortseingang ein Kontrollfoto fällig ist.


14. Krumhermsdorf → Pulsnitz (km 1023)

Nach dem letzten größeren Anstieg der Tour wird es deutlich ruhiger. Auf meist flachen und verkehrsarmen Straßen rollt man durch die sächsische Landschaft bis in die Lebkuchenstadt Pulsnitz. Der (nachts geschlossene) REWE dient hier als Kontrollpunkt.


15. Pulsnitz → Senftenberg / Autohof Klettwitz (km 1078)

Durch die weiten Ebenen der Lausitz fährt man in Richtung Senftenberger See. Da die Tankstelle in Senftenberg erst um fünf am Morgen öffnet, wird die Stadt nur gestreift und direkt weiter zum Autohof Klettwitz gefahren. Hier gibt es rund um die Uhr Verpflegung, warme Duschen und die Möglichkeit, sich für die letzten Kilometer noch einmal richtig zu stärken.


16. Senftenberg → Berlin / Amstel House (km 1230)

Über Calau, Luckau und Golßen führt die Strecke nach Baruth, wo man parallel zur B96 Richtung Berlin fährt. In Sperenberg bietet ein REWE mit Wasserhahn vor der Tür eine Möglichkeit zum Auffüllen der Flaschen. Westlich von Zossen geht es über Lichterfelde hinein in den Berliner Stadtverkehr. Jetzt ist nochmal höchste Konzentration für die letzten 20km Stadtverkehr gefordert, bevor es im Amstel House das allerletzte Kontrollfoto gibt.


Die 250km Kilometer bis Görlitz und die letzte Etappe von Krumhermsdorf bis Berlin sind flach, hier kann man Zeit gut machen. Dafür drängen sich die Höhenmeter im Mittelteil. Besonders das Stück von Görlitz bis zur Smedava-Baude und das Altvatergebirge können anstrengend werden.

Und zu guter Letzt noch: Falls Ihr es jetzt für eine super Idee haltet, das im Sommer mitzufahren, es wird streckenweise ziemlich hart, Ihr werdet womöglich über die Straßen, den Verkehr, die Berge, die Kälte/Hitze den Streckenplaner fluchen. Dann bitte immer daran denken, Ihr macht das komplett freiwillig und wolltet das unbedingt so. Ihr seid auf einer privaten Ausfahrt und solltet in jedem Fall in der Lage sein, die Strecke ohne fremde Hilfe zu bewältigen.

11 Gedanken zu „Rübezahl“

  1. Hi,
    May I know, how does Preride work? Everyone starts together and then we just cycle at our own pace, similar to a Brevet except there is no real checkpoint, correct?
    How does one express interest to join?

    Br,
    Ying

  2. Exactly as you wrote. We want to start together and then everyone rides at their own pace. It would be nice to see each other from time to time along the way…
    Registration is not necessary. We will start on 6.7.25. I will announce the meeting point and time in good time before the start.

  3. Hallo, dann ist mir noch was eingefallen:
    da es ja keine offiziellen Kontrollen geben wird, fände ich es schön, wenn man vielleicht eine (freiwillige) Chatgruppe bildet und dort postet wenn man einen Kontrollpunkt erreicht hat oder was anderes wichtiges mitzuteilen hat. (Straße gesperrt, etc.) dann hat man ein wenig Info über das restliche Geschehen.
    Ahoi!

    1. Hallo Jan, letztes Jahr bin ich mit Falk Sonntagnachmittag 17:00 Uhr in KW gestartet. Ich fand das ganz gut, denn:
      – man hat den Spreewald noch im Hellen
      – die langweilige Lausitz in der Nacht
      -Sonntagabend weniger Verkehr als Sonnabendabend aus Berlin raus
      – wenn es interessant wird in Tschechien ist es wieder hell und weil Montag ist, haben die Läden zeitig auf
      – gute Probe für PBP, da wird auch hauptsächlich abends gestartet.

      Bei Morgenstart würde man das erste Stück Tschechien nachts fahren, das wollte ich nicht.

  4. Hi Sascha,
    Toller Einsatz, vielen Dank. Das Logo ist klasse!!! Ich bin gespannt auf die Strecke! Bis Dresden/Pirna hätte ich eine sehr schöne, sehr direkte alternative Strecke, falls man den Weg über die Lausitz austauschen möchte.
    Wie schon per Email geschrieben, bin ich dabei!
    Viele Grüße
    Uli

  5. Tobias konnte es nicht erwarten und ist die Strecke schon mal abgefahren. Viele seiner Hinweise sind bereits in den Track eingeflossen. Prinzipiell bleibt der Track aber gleich. Seine allgemeinen Anmerkungen fasse ich mal kurz zusammen:
    -Anders als ich es wahrgenommen habe, hatte Tobias leichte Versorgungsengpässe im Altvatergebirge, also immer auffüllen!
    -Funfact: Dolni- = unten-, Horni- = oben-, Ortsnamen, die Vorfreude machen…
    -einige freilaufende Hund wurden gesichtet
    – im großen und ganzen sehr ruhige Straßen, viele sind bucklig und kaputt aber auch nicht alle. Auch Nebenstraßen und Waldwege sind durchaus mal super glatt. Alte Straßen haben idr. auch
    keine Markierung/Leitpfosten. 99% Der Gefälle/Steigungsschilder zeigen 12% das ist einfach das Symbol dafür und nicht wirklich 12% 🙂

    1. Hunde: einige wenige heißt 3-4.

      Am Altvater selbst gibts zwar auf halber Höhe Imbiss und oben auch aber um meine Zeit 19 uhr war das zu – eventuell ist das in der richtige Wander-Saison (Sommer) ja einfach länger offen. Die Hotels auf 3/4 höhe (ja, mehrzahl) hab ich net geprüft.
      Das Klo oben hat Gebühr aber soweit ich gesehen hab auch mit Karte zahlbar.

      Anekdoten:
      * An dem Anstieg bei km 544 klebte ein älterer Herr mit E-MTB hinter mir. Konnte ich mich natürlich nicht lumpen lassen und der hat mir bestimmt 2 Minuten da gespart durch seine ‚Motivation‘ 🙂
      * Ähnlich vor Luckau: Bin überraschend in den Spreewaldmarathon geraten als ich völlig lustlos war (deutlicher Seitenwind) und konnte dann Sprint hinlegen um einige dort auch noch abzuhängen. => Motivation, alles nur Motivation!
      * Ich bin durch aufbauten der „tour de feminin“ durchgekommen – und das wo die doch erst 15-18. Mai ist? Merkwürdig. Der Ort stimmt für 3. etappe
      * Die Sache mit dem Tausch des Tretlagers unterwegs hat hier ja nix zu suchen weil es nicht um meinen Wien-Abstecher geht 🙂 Auch nicht das nach ziemlich genau 90.000km der Umwerfer(-Schelle) plötzlich Mätzchen machte

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