Herzlichen Glückwunsch an alle, die dem Wind getrotzt und es bis zurück ins Amstel geschafft haben. Wie das sandige Waldstück in den Track geraten ist, können wir uns auch nicht mehr erklären, hoffentlich gab es dort keine Stürze oder Pannen. Und die Elb-Fähre vor Coswig kommt beim nächsten Mal wieder rein. Wer Fotos, Videos oder Berichte hat, kann sie hier gerne teilen.
Ein schönes Video gibt es schon von Lorenz: https://share.icloud.com/photos/017XoEegjhqSn1_wQ6ZvwRAiw
Jan-Oliver hat ein paar Fotos gemacht: https://photos.app.goo.gl/vKbigUKKBEpf4F5c8
Noch ein paar Sätze zum Verhalten auf der Strecke:
Einige Mitfahrer fühlen sich hin und wieder bemüßigt, vermeintlich schwächere oder langsamere Mitfahrende unterstützen zu wollen. Das unerbetene Anschieben (Hand auf Schulter oder Rücken der oder des Mitfahrenden und den Anstieg hochschieben) kann als extrem übergriffig empfunden werden. Geht bitte davon aus, dass dies im Normalfall nicht gewünscht ist. Auch Frauen sind in der Lage, die Strecke aus komplett eigener Kraft zu bewältigen. Es gab beim letzten 300er offensichtlich zwei solcher unerbetenen und als extrem übergriffig empfundenen Situationen. Dies ist nicht akzeptabel, auch wenn es Einige „unter Radsportkumpels“ so gewohnt sind und sich nicht daran stören. Es hat jeder zu akzeptieren, dass dies eine Verletztung der Privat/Intim-Sphäre darstellt.
Außer dem unschönen Gefühl, von relativ Fremden ungewollt angefasst zu werden, birgt diese Art von „Hilfe“ extremes Gefährdungspotential. Man ist auf der Langstrecke oft in seine Gedanken versunken und rechnet nicht immer Körperkontakt, so dass es zu Schreckmomenten und gefährlichen Situationen kommen kann. Selbst wenn es gut gemeint ist und keine bösen Absichten dahinter stecken, lasst es bitte und respektiert die Privatsphäre der Mitfahrenden!
Zu Guter Letzt: Vollmond am 1. Mai – ab S-Bhf. Pankow – Richtung Biesenthal
Treffpunkt ist, wie gehabt, 19:00 Uhr am Bhf. Pankow (beim Bistro Avci). Die Strecke ist 80km lang. Ein gemeinsames Tempo wird sich hoffentlich finden.
In Biesenthal (km35) machen wir kurz Pause am Döner, der hat meistens offen.
Zwischen Prenden und Basdorf (km44..km56) geht es etwas „gravellig“ durch dunklen Wald, aber dafür sehr schön.

Hallo Sascha,
ich bin noch relativ neu in der Szene der Randonneure und Brevets und bin dieses Jahr den 200er und 300er in Berlin gefahren. 400er und 600er sind aus terminlichen Gründen in Leipzig und Dresden geplant.
Ich wollte einfach mal ein DANKE an alle Organisatoren senden.
Die Strecken sind klasse, Start und Ankunft bestens organisiert und das Umfeld passt auch.
Also weiter so!
Viele Grüße
Fritz
Danke Fritz, das freut uns sehr! Na dann viel Spaß und Kraft in Dresden 😉
Bis mal wieder in Berlin, Sascha.
Ich vermute das Sandstück ist ein knallhartes koomot Fakten Problem.
Der Radweg ist deutlich länger und im OSM vermutlich gar nicht sooo groß anders getaggt als der Waldweg daher führt die Gewichtung zu sowas.
So ein Routing-Algo sucht halt nach dem kürzesten nicht nach „sinnvoll“.
Der bikerouter.de Modus vermeidet auch den Radweg und nimmt in dem Fall aber sogar etwas was länger ist. Aber er vermeidet den betroffene Sandweg dagegen wie Gift.
Leider bringt es auch nix den Routing-Algos zu sagen sie sollen offizielle Radweg bevorzuge – die gehen in BRB ja auch häufig absichtlich direkt durch Sandwege weil auch nicht für uns gedacht.
Vielleicht war auch die Unterführung auch mal wegen Bauarbeiten gesperrt und der Track genau zu dem Zeitpunkt erstellt?
Auch weiter vorne auf der Strecke gab es eine, deutlich weniger auffällige, Merkwürdigkeit wo ein statt einem Stück Flämingskate die geringfügig längere Dorfstraße genommen wurde. (Wiepersdorf)
Aus Software Sicht gibt es da keine guten Lösungen. Komoot versucht es vermutlich mit den Daten der Nutzer zu lösen – wo der Track jetzt gerade eine Boost bekommen hat … wirkliche Lösung ist halt Ortskundig bei der Planung – aber nur für die 1-2% problematischen km der Aufwand?
Nachtrag zur Fähre: Klingt oben so als ob einige die Fähre mögen. Ich sehe das irgendwie anders – weil das Stück bin ich dann ja nicht „selbst“ gefahren. Abgesehen von den (vergleichsweise) lächerlichen Kosten natürlich 🙂
Wenn es sinnvoll möglich ist (< 50 km Umweg) vermeide ich in meinen Routen Fähren.