Herzlichen Glückwunsch an alle, die es zurück ins Amstel House geschafft haben, vor allem an diejenigen, die zum ersten Mal (bei uns) 200km gefahren sind!
Auf dem Hinweg nach Bad Belzig hat uns der Wind etwas geqält, umso schöner war der Rückweg. Das Wetter war auch besser als angesagt, nur zum Schluss hin gab es für die späten Fahrer/innen etwas Regen. Die Nachbesprechung im Amstel war auch wieder sehr lustig.
Wer Fotos, Videos oder Berichte teilen möchte, gern her damit!
Noch ein paar Anmerkungen:
Im Amstel House wurden an der Rezeption ein paar Kopfhörer und eine Sonnenbrille abgegeben.
Für alle Brevets gilt:
Wer doch noch zur Sicherheit eine gelbe Brevetkarte braucht, sollte sie vorab bei uns bestellen (einfach Mail schreiben). Wir haben die normalerweíse nur abgezählt dabei. Kostet 2€ extra, bitte am Start passend bezahlen.
Wer mit Ebrevet (Standard) fährt, möge sich vorab mit der App vertraut machen. Bei dem Gewusel am Start haben wir nicht die Zeit, euch bei der Einrichtung der App zu unterstützen. Bei Fragen oder Problemen fragt bitte andere (erfahrene) Teilnehmer/innen. Die helfen gern. Wenn Ebrevet euren Standort nicht ermitteln kann, prüft, ob ihr in einer anderen Karten-App den Standort ermitteln könnt. Standortfreigabe muss für Ebrevet aktiviert sein. In manchen Situationen hat es geholfen, die App komplett zu schließen und erneut zu öffnen. Mehr Support können wir da auch nicht geben.
Auf einigen Abschnitten lagen Bananenschalen, Riegel- und Gelverpackungen rum. Das geht gar nicht! Wenn wir sowas beobachten, führt das zum Auschluss von der Veranstaltung, bzw. zur Nichterteilung der Homologation. Das gilt auch für die Einhaltung von Verkehrsregeln. Wir bitten alle, auf solches Verhalten zu achten und mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Wir freuen uns auf die kommender 300er!
Und Micha war auch wieder kreativ:
200 km Brevet – Berlin


Manche Städte wachen mit Regen auf.
Berlin wacht mit Sonne auf.
Kurz nach sieben geht’s los am Amstel. Die Stadt streckt sich, die Straßen sind noch leer, der Kaffee wirkt gerade erst – und wir rollen schon Richtung Potsdam. Genau so muss ein Brevet beginnen.
Mit Thomas K. an der Seite. Der Plan: locker starten.
Die Realität: Rennrad gegen Gravelbike.
Sagen wir mal so… ich war von Anfang an gut beschäftigt. 
Tempo hoch, der Wind natürlich von vorne
– wie immer bei solchen Tagen. Aber die Strecke… ein Traum. Brandenburg zeigt sich von seiner schönsten Seite: weite Felder, lange Straßen, Wälder, kleine Dörfer und dieser Himmel in tiefem Blau.
In Potsdam dann ein kurzer Moment Demut: Als gebürtiger Brandenburger habe ich den Boden der Stadt kurz persönlich begrüßt. 
Alles halb so wild – weiter ging die Jagd.
Kilometer für Kilometer zog die Landschaft vorbei.
Bei km 65 kam Jörn dazu und aus zwei Fahrern wurde ein kleines, schnelles Kleeblatt
.
Und dann kam der Moment, den jeder Radfahrer liebt:
Der Wind dreht. Rückenwind.
Plötzlich laufen die Räder wie von selbst.
40 km/h, breite Grinsen im Gesicht und dieses Gefühl, über den Asphalt zu fliegen. 
Das kulinarische Highlight wartete in Dörbikow:
Bratwurst, Bouletten, Nudel- und Kartoffelsalat – alles selbst gemacht. 
Wenn Kontrollen immer so wären, würden Brevets doppelt so viele Teilnehmer haben.
Die letzten 50 km wurden nochmal zäh. Der Wind hatte wieder neue Ideen und kam zurück auf die Nase. Klassiker.
Aber nach knapp sieben Stunden rollten wir wieder am Amstel ein. Müde Beine, breites Grinsen – und das obligatorische Finisher-Getränk in der Hand. 
200 km.
Sonne.
Rückenwind-Momente.
Viele persönliche Rekorde.
Und vor allem großartige Menschen auf der Strecke.
Danke an Thomas und Jörn – und an alle, die diesen Tag zu dem gemacht haben, was er war.
Ein epischer Brevet-Tag in Brandenburg. 

















