Es geht Richtung Süd-Osten, über Wannsee-Stahnsdorf-Güterfelde-Saarmund-Tremsdorf-Fresdorf-Stücken- Blankensee-Schiass-Gröben-Fahlhorst-Nudow-Schenkenhorst-Güterfelde. Zwischen Stücken und Blankensee kurze Pause (Bier oder so selber mitbringen!). Länge ca. 76km. Ziel ist S-Bhf. Grunewald, zum selber anpassen…
Treffpunkt: 19:00 Uhr beim Biergarten (AVUS-Treff) an der Spinnerbrücke
Herzlichen Glückwunsch an alle, die gestern ins Ziel gekommen sind, oder es zumindest versucht haben! Hoffentlich sind alle gut nach Hause gekommen und inzwischen wieder warm und trocken.
Bei den Wetterprognosen hatten offensichtlich doch einige kurzfristig familiäre Termine wahrzunehmen und konnten leider nicht starten 😉
Viele sind schon mit Wasser in den Schuhen im Amstel House gestartet und besser wurde es mit dem Regen auf den ersten 100km auch nicht. Da halfen vermutlich auch keine Überschuhe oder Schutzbleche, es war eine Schlammschlacht. Auf dem Rückweg kam dann zum Glück auch noch Gegenwind und Hagelschauer hinzu. Da haben viele wahrscheinlich die kurzen Wolkenlücken nicht so richtig zu würdigen gewusst.
Mit Sicherheit war aber für alle die Kontrolle bei Benno in Stolzenhagen ein Lichtblick und Rettungsanker. Lagerfeuer und Regendach im Hof, super hergerichteter und warmer Aufenthaltsraum mit heißem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, sogar das Wohnzimmer durfte von uns tropfenden und stinkenden Randonneuren eingesaut werden! Aus der Hollywoodschaukel am Kamin sind einige sicherlich nur sehr schwer wieder hochgekommen. Vielen Dank an Benno, die Hausgemeinschaft und den Nachwuchs für die perfekte Organisation! Ihr bekommt jetzt schon den Titel „Kontrolle des Jahres“ verliehen!
Ab der letzten Kontrolle beim Schiffshebewerk Niederfinow waren es zum Glück „nur“ noch 65km. Normalerweise: Katzensprung. Aber gestern dank Gegenwind, teilweise Regen, Hagel und nochmaligem Temperatursturz auf 5° zumindest für den Sascha bisher die Schwersten in diesem Jahr. Alle halbe Kilometer auf den Tacho geguckt, weder Restkilometer, noch Geschwindigkeit gaben Anlass zu Euphorie. Aber, wider Erwarten, war man dann doch irgendwann im Amstel House mit Bier, Lasagne und vielen geschafften, aber glücklichen Gesichtern. Definitiv Grundlage für zukünftige Randonneurslegenden.
Beim Blick auf die Auswertung in Ebrevet fällt auf, dass einige Teilnehmer offensichtlich Probleme hatten, Fotos hochzuladen. Wer noch Kontrollfotos oder andere Nachweise hat, und an einer Homologation interessiert ist, bitte noch hochladen oder bis morgen an ara-berlin-brandenburg(ät)gmx.de schicken. Bei Fragen dazu gerne nochmal melden.
Hier noch ein Auszug aus der „Presseschau“ von gestern:
„Es war sehr schön, auch das Wetter brachte seine besonderen Erlebnisse, die bei Sonnenschein nicht möglich wären… Danke für die Organisation!“
„Schönes Event trotz des Wetters. Kontrollpunkt 2 war die Rettung! Tausend Dank dafür. :-)“
„Schöne Streckenführung (bis auf den letzten Abschnitt von Bernau zurüch nach Berlin). Da hat der Trgen fast nichts ausgemacht. Vielen Dank, Michael“
„Schönes Wetter! Freue mich auf den 300er ;-)“
„Eine feucht fröhliche Veranstaltung. Danke für die Orga!!!!“
Kleine Ergänzung von Georg: „Meine elektrische Sram-Schaltung hatte bei Ankunft am Amstel House den Geist aufgegeben, auch andere Randonneure fanden den Fehler nicht, da das Rad gerade im höchsten Gang eingestellt war, hieß es nun: 200 km als Single Speed im höchsten Gang. Ging gut bis zur Uckermark und den Bergen, es wurde dann so richtig eine Tour der Leiden, da war das Wetter noch das kleinste Problem. Alles in allem: Ein legendärer Brevet, härter als mancher 400- oder 600er ob der Rahmenbedingungen. Aber in der Tat: Kaffee und Kuchen bei unseren großartigen Gastgebern in Stolzenhagen war ein wichtiger Schritt nach vorn.„
Langsam ist der Winterschlaf vorbei, in 9 Wochen startet bereits der erste 200er.
Die Berliner Termine stehen schon seit einiger Zeit fest, die Strecken werden bis zum Start der Anmeldung festgelegt. Fest steht schon der 600er, da geht es auf direktem Weg zum Fichtelberg und zurück.
Der Track ist in dieser Form neu und muss von mir noch getestet werden. Wenn jemand Zeit und Lust zu einer Probefahrt hat, bitte über Kommentar oder Kontaktformular melden.
Der Kapellmur-400er Richtung Müritz-Nationalpark ist so schön, dass er auch 2024 wieder in die engere Auswahl kommt.
Für die 200er und 300er sind teilweise neue Strecken in Planung, z.B. 200er nach Müllrose, da ist aber noch nichts entschieden. Also, falls jemand mit Blick auf das Streckenarchiv Wünsche hat, bitte als Kommentar kundtun.
Die Anmeldung wird sich dieses Jahr etwas ändern. Um zu vermeiden, dass zu viel Lasagne nach den Brevets weggeworfen werden muss, ist diese jetzt als Zusatzoption „buchbar“, so dass wir zielgenauer vorbestellen können. Das bedeutet, die reine Brevet-Anmeldung kostet dieses Jahr 10€, die Lasagne zusätzlich (5€).
Die Anmeldung wird ab dem 27.1.2024, wenn Sascha mit frühstücken fertig ist, freigeschaltet. Das ist auf keinen Fall 7:00 Uhr, denn am Vortag ist „6“-Tage-Rennen, da wird es spät.
Ab diesem Jahr wollen wir die elektronische Brevetkarte, Ebrevet, regulär nutzen.Das heißt, die gewohnte, gelbe Pappkarte gibt es standardmäßig nicht mehr! Wer dennoch nicht darauf verzichten, und „analog“ fahren möchte, „bucht“ dies bei der Anmeldung als Option für 1€ dazu.
Ebrevet hat für uns mehrere Vorteile, einerseits eine flexiblere Streckengestaltung, andererseits bequemere Auswertung der Kontrollzeiten. Außerdem ermöglicht es eine entspannte individuelle Auswahl der Startgruppe im Vorfeld.
Auch das Prozedere beim Start wird dieses Jahr etwas anders und hoffentlich noch entspannter werden. Alle Starterinnen, auch die, die mit der analogen Brevetkarte fahren wollen, müssen sich vor dem Brevet auf https://ebrevet.de/ mit ihrer Email-adresse und Namen registrieren/anmelden, um ihre individuelle Startzeit/gruppe festzulegen. es wird voraussichtlich Startgruppen von 7:00 Uhr bis 8:00 Uhr in 10min-Intervallen geben. Unter https://ebrevet.de/ kann jeder Teilnehmer sehen, wie viele Startplätze jeweils noch frei sind, bzw. wie viele Teilnehmer pro Startgruppe starten werden. Eine Anleitung zur digitalen Brevetkarte gibt es hier: https://www.audax-randonneure.de/digitale_brevetkarte.
Die FAQs wurden etwas angepasst, falls jemand noch Ungenauigkeiten oder Unbeantwortetes findet, bitte als Kommentar melden, ist vielleicht auch für Andere interessant. Ich versuche das dann zu aktualisieren/ zu vervollständigen.
Es geht Richtung Süd-Osten, über Wannsee-Stahnsdorf-Güterfelde-Saarmund-Tremsdorf-Fresdorf-Stücken- Blankensee-Schiass-Gröben-Fahlhorst-Nudow-Schenkenhorst-Güterfelde. Zwischen Stücken und Blankensee kurze Pause (Bier oder Glühwein selber mitbringen!). Länge ca. 76km. Ziel ist S-Bhf. Grunewald, zum selber anpassen…
Treffpunkt: 19:00 Uhr beim Biergarten (AVUS-Treff) an der Spinnerbrücke
Die lang erwarteten Medaillen sind inzwischen fast alle verschickt. Die Brevet-Termine für 2024 stehen fest, die Strecken noch nicht. Es wird aber einen neuen 600er zum Fichtelberg geben. Die Anmeldung öffnet, wie gewohnt, voraussichtlich Ende Januar.
Wir (Ingo und Sascha) wünschen Euch schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viele unfallfreie Kilometer auf dem Rad.
Und schon ist das Riesen-Event, dem viele entgegengefiebert haben, wieder vorbei. Hoffentlich sind alle, ohne größere Blessuren wieder in Rambouillet angekommen.
Paris-Brest-Paris war, zumindest für mich:
eine alles in Allem sehr gut organisierte Großveranstaltung
vor dem Start eine fast körperlich spürbare nervöse, freudige Spannung bei den Teilnehmern auf den Camping- und Parkplätzen im Startbereich und auf den Straßen von Rambouillet
Stundenlanges Sortieren, Packen, Umpacken und Radoptimieren vor dem Start
an jeder Ecke Plaudern mit alten und neuen Bekannten (Sascha natürlich eher weniger :-))
Eine unfassbare Stimmung und Unterstützung durch die Leute an der Strecke
Schulkinder, die einem in Villaines la Juhel das Essen-Tablett getragen, das Menü auf englisch aufgesagt haben, nach Wunsch Tellerchen und Getränke aufgeladen haben und mit dem Tablett im Essensaal einen freien Platz gesucht haben, sehr rührend!
Fahrer, die in Rettungsdecke gehüllt, am Straßenrand liegen
Franzosen, die in den kleinen Örtchen musizieren und andere Franzosen, die dazu mit Radfahrern tanzen
Omis und Opis, die mit ihrer Ente an die Strecke gefahren sind um dort vom Klappstuhl aus alle zu bejubeln, die vorbei kommen, und das auch mitten in der Nacht!
Kinder, die abklatschen wollen, und sich riesig über die BB-Randonneure-Aufkleber freuen
Kinder die Beutel mit Eiswürfeln verteilen (gute Idee, bei über 30 Grad)
Helferinnen, die mangels Englischkenntnissen/ mangels meiner Französischkenntnisse für mich nachts um zwei den Notarzt aufwecken, statt mir den Weg zum Schlafsaal zu zeigen
Kaffee aus Suppenschüsseln
viele Male das Gefühl, dass die Luft raus ist
das Hochgefühl, 700km geschafft zu haben, und die Ernüchterung, dass noch 500km zu fahren sind
ein Hügel nach dem Anderen, und bei jedem PBP werden es irgendwie mehr
der Rausch, wenn man endlich mal eine funktionierende Gruppe gefunden hat, und mit 1000km in den Beinen mit Tempo 40 an allen Anderen vorbei fliegt
Fixie-Fahrer, die sich in Serpentinen die Hügel hochkämpfen und nähmaschinenartig wieder runterrasen
ein Lieferando-Fahrer mit Riesenrucksack und Startnummer auf der Strecke
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